Satzung des Vereins „Traumfabrik“-Förderverein der katholischen
Tageseinrichtung für Kinder Sankt Marien in
Herten-Langenbochum vom 15.12.2011

§ 1
Name und Sitz
Der Verein trägt den Namen „Traumfabrik“ - Förderverein der katholischen Tageseinrichtung für Kinder Sankt Marien in Herten-Langenbochum. Durch die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Recklinghausen führt er den Zusatz „eingetragener Verein“ („e.V.“).
Der Sitz des Vereins ist in Herten.

§ 2
Zweck und Aufgaben
Der Förderverein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeverordnung.
Zweck des Vereins ist die Förderung der katholischen Tageseinrichtung für Kinder Sankt Marien in Herten-Langenbochum.
Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch –
a) die Beschaffung von Geldern durch Beiträge und Spenden zur Unterstützung der Arbeit der Tageseinrichtung,
b) die Beschaffung von Gegenständen für die Tageseinrichtung,
c) die Unterstützung der pädagogischen Arbeit der Tageseinrichtung
und durch die Beteiligung an den Aktivitäten sowie den Veranstaltungen der Tageseinrichtung.

§ 3
Gemeinnützigkeit
Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt in erster Linie keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Fördervereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Aufwendungen werden in Höhe der steuerlichen Richtlinien erstattet.
Vereinsmitglieder haben bei ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung des Vereins keinen Anspruch auf einen Teil des Vereinsvermögens.

§ 4
Mitgliedschaft
Mitglieder können sowohl natürliche Personen, die mindestens 18 Jahre alt sind, als auch juristische Personen, Personengesellschaften oder Personengemeinschaften werden. Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung erworben, über deren Annahme der Vorstand entscheidet.
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, durch Austritt mit vierteljährlicher Kündigungsfrist zum Ende eines Kalenderjahres, durch Ausschluss oder durch Auflösung des Vereins.
Mit dem Ausscheiden des Mitglieds erlöschen alle Mitgliedsrechte.
Die Mitgliedschaft berechtigt zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung und zur Ausübung der Mitgliederversammlung zukommenden Rechte sowie zur Teilnahme aller gemeinsamen Aktivitäten.
Jedes Mitglied ist zur Beachtung der Satzung und der sonstigen den Vereinsbetrieb regelnden Ordnungen verpflichtet.
Der Ausschluss eines Mitglieds kann durch Beschluss des Vorstands ausgesprochen werden, wenn das Mitglied das Ansehen oder die Interessen des Vereins schädigt, wenn es seiner Beitragspflicht über den Schluss des Geschäftsjahres hinaus trotz zweimaliger Aufforderung nicht nachkommt, oder aus einem anderen wichtigen Grund. Der Antrag auf
Ausschluss kann durch jedes Mitglied gestellt werden. Vor der Beschlussfassung über den Antrag ist dem vom Ausschluss betroffenen Mitglied rechtliches Gehör einzuräumen. Der Beschluss über den Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Gegen den Beschluss ist binnen einer Frist von einem Monat nach Zugang die Berufung an die
Mitgliederversammlung zulässig. Diese entscheidet dann endgültig über den Ausschluss.


§ 5
Mitgliedsbeiträge und weitere Mittel
Es wird ein Mitgliedsbeitrag erhoben, dessen Höhe durch die Mitgliederversammlung in einer Beitragsordnung festgesetzt wird. Der Mitgliedsbeitrag ist in der 1. Kalenderwoche eines Jahres oder 1 Monat nach Eintritt zu entrichten.
Eine Beitragszahlung, die den festgelegten Mindestbeitrag überschreitet, wird als Spende behandelt.
Zur Erfüllung seiner Aufgaben kann der Verein auch Geld- und Sachspenden sowie Zuschüsse und sonstige Zuwendungen erhalten.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 6
Vereinsorgane
Vereinsorgane sind:
a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand


§ 7
Aufgaben der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
1. Wahl des Vorstands und der Beisitzer
2. Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstands und dessen Entlastung sowie des Berichts der Rechnungsprüfer
3. Wahl und Abberufung der Rechnungsprüfer
4. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge in der Beitragsordnung des Vereins
5. Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins
6. Alle ihr sonst vom Vorstand unterbreiteten Aufgaben
7. Unterstützung des Vorstands durch Einbringung von Vorschlägen


§ 8
Einberufung der Mitgliederversammlung
1) Die ordentliche Mitgliederversammlung wird einmal jährlich durch den Vorstand, spätestens drei Monate nach Beginn des Kindergartenjahres (01.08. des laufenden Jahres bis zum 31.07. des Folgejahres), einberufen. Alle zwei Jahre findet die Generalversammlung zur Wahl des Vorstands statt. Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens zwei Wochenvorher schriftlich oder per E-Mail einzuladen.
2) Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er ist dazu verpflichtet, wenn ein Drittel der Mitglieder dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangt. In diesem Fall sind die Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens eine Woche vor dem Tag der außerordentlichen  Mitgliederversammlung schriftlich oder per EMail einzuladen.
3) Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt die bzw. der Vorsitzende, bei Verhinderung ihre Stellvertreterin bzw. ihr Stellvertreter / seine Stellvertreterin bzw. sein Stellvertreter. Jedes Mitglied hat in der Versammlung eine Stimme, Vertretung ist unzulässig.
4) Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn die Ladung ordnungsgemäß erfolgt ist.
5) Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung unterliegen die in der Tagesordnung bekannt gegebenen Tagesordnungspunkte. Anträge zur Tagesordnung sind spätestens sechs Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich oder per EMail an den Vorstand einzureichen.
6) Über die Beschlüsse des Vorstands und der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die von der bzw. dem Vorsitzenden und der Schriftführerin bzw. dem Schriftführer unterzeichnet wird.


§ 9
Der Vorstand
1) Der Vorstand besteht aus
a) dem/der Vorsitzenden
b) dem/der stellvertretenden Vorsitzenden
c) dem/der Schriftführer/in
d) dem/der Kassierer/in
e) die Anzahl der Beisitzer/innen ist auf höchstens 4 begrenzt.
f) Dem Vorstand gehören als Pflichtmitglieder der bzw. /die Leiter(in) der Tageseinrichtung für Kinder und der Gemeindepfarrer an. Zur Wahrnehmung dieses Vorstandsamtes können diese beiden Personen aber auch Mitglieder ihres Vertrauens benennen.
2) Der geschäftsführende Vorstand besteht aus dem bzw. der Vorsitzenden, dem bzw. der stellvertretenden Vorsitzenden und dem Kassierer bzw. der Kassiererin.
3) Die Beschlüsse des Vorstands werden mit Stimmenmehrheit gefasst.
4) Der bzw. die Vorsitzende oder der bzw. die stellvertretende Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist einzeln vertretungsberechtigt. Der bzw. die stellvertretende Vorsitzende darf im Innenverhältnis von der Vertretungsbefugnis Gebrauch machen, wenn der bzw. die Vorsitzende verhindert ist.
5) Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Fördervereins, ihm obliegt die Verwaltung und Verwendung der Vereinsmittel. Seine Tätigkeit ist ehrenamtlich. Zweckbezogene notwendige Aufwendungen werden in Höhe der steuerlichen Richtlinien erstattet. Über die Einnahmen und Ausgaben führt der Kassierer bzw. die Kassiererin Buch.  Zahlungsanweisungen bedürfen der Unterschrift des Kassierers bzw. der Kassiererin und des bzw. der Vorsitzenden oder deren/dessen Vertretung.
6) Neben der Führung der laufenden Geschäfte des Vereins ist der Vorstand für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung der  Mitgliederversammlung zugewiesen sind. Insbesondere hat er
- über die Aufnahme von Mitgliedern zu beschließen,
- die Beschlüsse der Mitgliederversammlung auszuführen,
- den Jahresbericht zu erstellen.
7) Beschlüsse des Vorstands werden grundsätzlich in Vorstandssitzungen gefasst, die von der bzw. dem Vorsitzenden, bei Verhinderung von der Stellvertreterin bzw. dem Stellvertreter, unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen einberufen werden.
8) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit der Vorstandsmitglieder anwesend ist.
9) Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.
10) In Fällen äußerster Dringlichkeit können der bzw. die Vorsitzende und ein weiteres Vorstandsmitglied den Verein finanziell verpflichten. Die Dringlichkeitsentscheidung ist dem Vorstand in der nächsten Sitzung zu begründen.
11) Die Vorstandsmitglieder können nicht persönlich für finanzielle Entscheidungen haftbar gemacht werden.

§ 10
Rechnungsprüfer
In der alle zwei Jahre stattfindenden Generalversammlung werden aus den Reihen der stimmberechtigten Mitglieder zwei Rechnungsprüfer bzw. Rechnungsprüferinnen sowie ein Stellvertreter bzw. eine Stellvertreterin gewählt. Sie haben vor der jährlichen Mitgliederversammlung das Rechnungswesen des Vereins zu prüfen und den Mitgliedern in der Versammlung über das Ergebnis ihrer Prüfung zu berichten. Die Rechnungsprüferinnen bzw. Rechnungsprüfer dürfen nicht Mitglied des Vorstands sein. Der Vorstand hat alle zur Prüfung erforderlichen Unterlagen zur Einsichtnahme vorzulegen.

§ 11
Satzungsänderung
Die Mitgliederversammlung hat auf Antrag des Vorstandes, oder aufgrund eines Antrages aus der Mitgliedschaft an den Vorstand, über eine Satzungsänderung zu entscheiden.
Satzungsänderungen bedürfen der Mehrheit von drei Viertel der anwesenden Mitglieder.

§ 12
Auflösung
Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstands. Die Einladung des Vorstands zu der Mitgliederversammlung, die über die Auflösung beschließen soll, muss vier Wochen vor der Sitzung schriftlich erfolgen. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind. Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, hat innerhalb von vier Wochen die Einberufung einer zweiten Versammlung zu erfolgen. Diese kann die Auflösung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschließen. Der Auflösungsbeschluss bedarf der Zustimmung von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen. Bei Auflösung, Aufhebung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, fällt das Vermögen an die katholische Kirchengemeinde Sankt MariaHeimsuchung, die es unmittelbar und ausschließlich  zu gemeinnützigen Zwecken zu verwenden hat, nämlich zu Gunsten der katholischen Tageseinrichtung für Kinder Sankt Marien in Herten-Langenbochum. Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung zwei Liquidatoren.